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Mundhygiene beim Zahnarzt: Garantie für ein schönes Lächeln!

Die beste Prophylaxe gegen Karies und Parodontitis

Wir helfen Ihnen, Ihre Zahngesundheit zu erhalten.

Das Motto "Vorbeugen ist besser als Heilen" gilt in der Zahnheilkunde ebenso wie in allen anderen Gebieten der Medizin.

Karies, parodontale Erkrankungen des Zahnhalteapparates und Gingivitis (Zahnfleischentzündungen) haben gemeinsame Ursachen: Plaque und ihre Stoffwechselprodukte bilden sich an Zahnflächen, die durch mangelnde Reinigung nicht belagsfrei gehalten werden. Primäre Prophylaxe zielt auf die Erhaltung einer gesunden, also vor allem plaque- und zahnsteinfreien Mundhöhle ab. Die richtige und regelmäßige Mundhygiene hilft Ihnen, dieses schöne Ziel zu erreichen.

In unserer Zahnarztpraxis beraten wir Sie selbstverständlich und kompetent in Sachen Zahnputztechnik, Zahnpflege und Mundhygiene. Kindern und anderen interessierten Patienten kann durch Anfärben von Zahnbelägen die Wichtigkeit geeigneter Prophylaxe vor Augen geführt werden. Es ist erstaunlich, wie wenig unangenehme zahnärztliche Behandlung überhaupt notwendig ist, wenn die wichtigsten Tipps und Anleitungen zur Mundhygiene von unseren Patienten ernstgenommen und befolgt werden!

Darüber hinaus ist es dennoch selbstverständlich, seine Zahngesundheit in regelmäßigen Abständen kompetent zu überprüfen und eine professionelle Zahnreinigung durchführen zu lassen. So können eventuelle Verschlechterungen im Anfangsstadium erkannt und Maßnahmen rasch gesetzt werden. Mundhygiene beim Zahnarzt stellt nicht nur die beste Vorbeugung von Erkrankungen dar, sondern steht heute immer mehr auch im Zeichen der Zahnästhetik. Mundhygiene und Prophylaxe bei Dr. Steinwandtner und seinem großen Team sind für unsere Patienten die Garantie für ein dauerhaft strahlendes Lächeln!

Lesen Sie weiter und erfahren Sie mehr über unsere Methoden zur Befundung, Behandlung und Vorbeugung von Karies und gefährlichen Parodontalerkrankungen. Übrigens: Als Behandlungserfolg versteht ein guter Zahnarzt nicht nur die Herstellung gesunder Verhältnisse, sondern immer auch die Verhütung weiterer Schäden. Der Erfolg jeder zahnärztlichen Behandlung hängt dabei sehr wesentlich von der Erhaltungstherapie, dem sogenannten "Recall", ab.

 

 

Neben der Zahnkaries ist der Verlust des bindegewebigen und knöchernen Zahnhalteapparates die häufigste Erkrankungsform auf dem Gebiet der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde.

Untersuchungen haben ergeben, dass ab dem 30. Lebensjahr ca. 80 bis 90 Prozent der Bevölkerung betroffen sind. Sogar bei Schulkindern treten Zahnfleischentzündungen in hohem Prozentsatz auf! Die Erkrankung wird vom Laien gern als schicksalhaft betrachtet. Somit wird leider allzu oft jeder Versuch der Heilung unterlassen.

Prinzipiell muss bei jeder zahnärztlichen Untersuchung auch eine Befundung des Zahnhalteapparates erfolgen, um eine korrekte Behandlung durchführen zu können.

 

Was ist Parodontose?

Jeder Zahn kann seine Funktion nur dann erfüllen, wenn er und sein Zahnhalteapparat gesund sind. Der Zahn sitzt nicht starr in seinem Zahnfach, sondern ist durch Haltefasern zwischen Wurzel und Zahnfach aufgehängt.

Unter dem Begriff Parodontalerkrankungen werden entzündliche Veränderungen des Zahnhalteapparates (Parodont) und des Zahnfleisches (Gingiva) zusammengefasst.

Beschränken sich die entzündlichen Prozesse auf das Zahnfleisch, sprechen wir von Gingivitis (Gingiva = Zahnfleisch), ist auch der Zahnhalteapparat betroffen, sprechen wir von Parodontitis (Parodont = Zahnhalteapparat).

Beides, Gingivitis und Parodontitis, sind durch Bakterien verursachte Infektionen, die sich unterschiedlich rasch weiterentwickeln. Die Bezeichnung "Parodontose" wird meist zu Unrecht für diese Erkrankungen verwendet.

 

Behandlungen in unserer Praxis

Erstbehandlung

  • Befunderstellung
  • Befund / Problem erklären
  • Politur und Interdentalpolitur
  • Slim Line Zahnsteinentfernung (falls nur 1 Sitzung nötig)
  • Zahnseide alle Zwischenräume / Superfloss
  • Elmex Gelee oder Fluor Protector
  • Mundhygiene - Instruktion / Hilfsmittel wählen und notieren

 

 

Recallsitzungen

  • Befundkontrolle
  • Befund besprechen - Vergleich mit Chronologie
  • Politur und Interdentalpolitur
  • Slim Line Zahnsteinentfernung
  • Zahnseide alle Zwischenräume / Superfloss
  • ev. Zahnersatz reinigen
  • Elmex Gelee oder Fluor Protector
  • ev. Mundhygiene korrigieren / ev. Hilfsmittel ändern und notieren

 

Wie entstehen Parodontalerkrankungen? 

Parodontalerkrankungen haben wie Karies die Plaque als Verursacher. Ihre Stoffwechselprodukte reizen ständig das Zahnfleisch und führen zur Entzündung. Bei unzureichender Mundhygiene entwickelt sich von der Zahnoberfläche aus ein Belag, der bis in die Zahnfleischfurche reicht. In dieser Plaque entstehen Schadstoffe, auf die das Zahnfleischgewebe mit Entzündungsprozessen reagiert. Die Entzündung führt zu einer Vertiefung der Zahnfleischfurche, zur Ablösung der Befestigungsfasern und somit zur Bildung einer Zahnfleischtasche.

Entzündetes Zahnfleisch ist meist dunkler als gesundes, es schwillt an und neigt zum Bluten. Zähneputzen ist oft schmerzhaft und mit Zahnfleischbluten verbunden, das Putzen wird deshalb häufig eingeschränkt, was wiederum die Entzündung fördert.

Die fortschreitende Entzündung lockert das Zahnfleisch auf, die Zahnfleischfurche wird durch die Schwellung tiefer. Aus der normalen Zahnfleischfurche ist eine Zahnfleischtasche entstanden. In dieser lagern sich nun Speisereste ab, die selbst bei optimaler Mundpflege nicht mehr beseitigt werden können. Diese Speisereste verfaulen in der Tasche, was oft lästigen Mundgeruch hervorruft.

Die Beläge in der Tasche verkalken und legen sich als Zahnstein bzw. Konkremente am Zahn ab. Zahnstein ist also verkalkte Plaque. Zahnstein haftet fest am Wurzelzement. Diese harten Beläge bieten durch ihre raue Oberfläche mehr Anheftungsmöglichkeit für weitere Bakterien, das Zahnfleisch wird ständig gereizt.

Schließlich erreicht die Zahnfleischtasche eine große Tiefe, die Haltefasern werden zerstört, der Kieferknochen wird abgebaut und der Zahn verliert seinen Halt.

Das heimtückische an der Krankheit ist, dass sie oft über Jahre hin schmerzlos verläuft, weshalb sie meist nicht beachtet wird. Erst in späteren Stadien treten unangenehme Erscheinungen wie Zahnlockerung oder Schmerzen auf.

Die Hauptsymptome der Parodontitis sind also Entzündung, Knochenschwund, Rückgang der Zahnfleischbefestigung, Zahnfleisch- und Knochentaschen.

Das erfreuliche ist, dass Parodontalerkrankungen immer behandelt werden können.

Je früher eine Parodontalerkrankung erkannt und behandelt wird, umso größer sind die Heilungschancen.

Bei optimaler Behandlung kann Parodontitis in jedem Stadium zum Stillstand und geheilt werden!

 

Behandlung von Parodontalerkrankungen

Um eine exakte Aussage über Art und Schwere der Erkrankung machen zu können, bedarf es zunächst einer genauen Untersuchung. Bei dieser wird mit Hilfe verschiedener Tests und Röntgenaufnahmen ein Parodontalstatus (Zustandsbild) erstellt, der die Taschentiefen, Zahnlockerungen, die Mundhygiene usw. festhält. Dieser Parodontalstatus zeigt, wie weit die Zahnbetterkrankung fortgeschritten ist. Nach der Befundaufnahme kann der Zahnarzt eine Prognose stellen und den Behandlungsablauf planen.

Der Behandlungsablauf hängt neben Befund und Diagnose natürlich auch von den Wünschen des Patienten, von seiner Mitarbeit und letztlich auch von seinen finanziellen Möglichkeiten ab.

Das Behandlungsziel von Gingivitis und Parodontitis ist das Beseitigen der Entzündung, das Stoppen des Knochenschwundes und des Verlustes der Zahnfleischbefestigung, sowie das Beseitigen der Zahnfleischtaschen, die Schlupfwinkel für Beläge darstellen. Durch die Behandlung soll neue Zahnfleischbefestigung gewonnen werden, um bereits gelockerte Zähne wieder zu festigen.

Eine Zahnfleischtasche ist die beste Brutstätte für Bakterien. Parodontitis ist ein Mechanismus des Körpers, über Entzündung den infizierten Zahn loszuwerden. Die bakterielle Infektion führt zur Zersetzung der Zellen des Bindegewebes. Die Behandlung der Parodontitis ist also die Eliminierung der bakteriellen Infektion. Nimmt man die Bakterienbelastung weg, muss das Gewebe reagieren und heilt aus.

Nach der Befunderstellung und dem Besprechen der Ergebnisse mit dem Patienten wird ein provisorischer Behandlungsplan erstellt, danach folgt die sogenannte Initialtherapie.

Nach Abschluss dieser Initialtherapie wird der Fall neu beurteilt und nach dieser neuerlichen Befundaufnahme ein definitiver Behandlungsplan erstellt,

Falls notwendig werden nun chirurgische Eingriffe durchgeführt, danach erfolgt die endgültige Versorgung.

Nach Abschluss der gesamten Behandlung muss diese in regelmäßigen Abständen nachkontrolliert werden, dies bezeichnet man als Erhaltungstherapie.

 

Schritte der Paradontalbehandlung

1. Untersuchung und Befunderstellung

  • Erheben der Befunde
  • Akute Schmerzbehandlung
  • Entfernung nicht erhaltungswürdiger Zähne
  • Prognose und provisorischer Behandlungsplan

 

2. Initialtherapie

  • Information
  • Instruktion zur Mundhygiene
  • Zahnreinigung
  • Füllungspolitur
  • Ernährungsberatung

 

3. Neubeurteilung und definitiver Behandlungsplan

 

4. Eventuell Chirurgie

  • Kontrolle der Mundhygiene
  • Chirurgischer Eingriff
  • Nachbehandlung

 

5. Endgültige Versorgung

  • Füllungen
  • Kronen, Brücken, Zahnersatz
  • Korrektur der Zahnstellung

 

6. Recall

  • Nachuntersuchung
  • Kontrolle (Röntgen)
  • Zahnreinigung
  • Korrektur der Mundhygiene

 

 

PARODONTALFALL LEICHT

  • 1. Sitzung: wie Erstbehandlung (Zahnstein grob entfernen)
  • 2. Sitzung: wie Recallsitzung (Zahnstein fein entfernen)
  • 3. Sitzung: Remotivation und Kontrolle

 

 

PARODONTALFALL SCHWER

  • 1. Sitzung: wie Erstbehandlung (Zahnstein grob entfernen)
  • 2. Sitzung bis 5. Sitzung
    • Slim Line Reinigung unter Anästhesie
    • Kürettage des Granulationsgewebes pro Quadrant
    • jeweils Politur, Fluorschutz
    • Mundhygiene - Kontrolle
    • ev. Medikamente als Begleittherapie
  • Re - Evaluation
    • Befund - Kontrolle und Besprechung
    • falls nötig - Parodontalchirurgie
    • Remotivation und Kontrolle
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